Ausstattungsmerkmale einer Mietwohnung

Die Ausstattungsmerkmale einer Wohnung sind auch mietrechtlich ein wesentlicher Aspekt. Denn sie bestimmen die Miethöhe.

Was bei einer einfach ausgestatteten Wohnung ohne Bad und moderne Heizung schon Mietwucher sein kann, kann für eine sehr gut ausgestattete Wohnung in der gleichen Straße unter Umständen als günstig gelten.

Unterschieden wird in der Regel zwischen einfacher, normaler und guter Ausstattung. Die Mietspiegel der einzelnen Städte bewerten anhand eines Punktesystems, wie Wohnungen aufgrund der Ausstattungsmerkmale einzustufen sind. Keine oder nur wenige Einzelöfen statt Zentralheizung, einfach verglaste Fenster, Toilette außerhalb der Wohnung sind typisch für einfach ausgestattete Wohnungen. Zentralheizung, Isolierfenster, Parkettboden, Balkon und moderne Bäder sowie separate Toiletten kennzeichnen demnach eine Wohnung mit guter Ausstattung.

In den Mietspiegeln sind erhebliche Preisspannen für einfach, normal und gut ausgestattete Wohnungen zu finden. Speziell bei Mieterhöhungen lohnt sich für Mieter der Blick in einen Mietspiegel: Die neue Miete darf nicht oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Zu hohe Forderungen muss der Mieter nicht hinnehmen.

Auch wenn es für einen Ort keinen Mietspiegel gibt, spielen die Ausstattungsmerkmale eine entscheidende Rolle. Die ortsübliche Vergleichsmiete kann auch durch ein Sachverständigengutachten oder die Nennung von mindestens drei vergleichbaren Wohnungen ermittelt werden. Unter Umständen kann auch der Mietspiegel einer vergleichbaren Nachbargemeinde herangezogen werden. Generell spielen auch bei solchen Verfahren der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete die Ausstattungsmerkmale eine wesentliche Rolle.

Den aktuellen Mietspiegel finden Sie im Netz auf der Homepage ihrer Stadt.

06.07.2017

 

Staffelmietvertrag

Ein Staffelmietvertrag ist eine besondere Form des Mietvertrages, da er eine Vereinbarung zu regelmäßig jährlicher Mieterhöhung enthält. Der Vorteil ist eine gewisse Planungssicherheit für beide Mietvertragsparteien. Für den Mieter bietet sich die Möglichkeit ein attraktives Mietobjekt mit einer gewissen Sicherheit und meist „günstiger Einstiegsmiete“ zu ergattern. Für den Vermieter ist die Durchsetzung einer umständlichen und rechtlich meist schwierigen Mieterhöhung passé.

Auch für die Staffelmietvereinbarung gilt die Schriftform. Die Erhöhungsschritte oder die zu zahlenden Endbeträge müssen genau beziffert und der Zeitpunkt der Erhöhung genannt sein. Das Kündigungsrecht des Mieters kann für höchstens vier Jahre seit Abschluss der Staffelmietvereinbarung ausgeschlossen werden. Die Kündigung ist frühestens zum Ablauf dieses Zeitraums zulässig.

15.02.2017

Eselrock 2016

Wußten Sie, dass Immobilien Ott auch dieses Jahr wieder als Sponsor beim "Esel Rock, umsonst und draußen, in Wesel" aufgetreten ist ???

07.06.2016

 

 

KfW setzt Förderung für Solaranlagen fort

Wer eine Solaranlage mit Batteriespeicher hat, kann erneut von einer staatlichen Förderung profitieren. Die KfW-Förderbank setzt zum 1. März das Programm "Erneuerbare Energien-Speicher" für stationäre Batteriespeichersysteme fort und bietet bis Ende 2018 wieder zinsgünstige Kredite an.

Außerdem erhalten Photovoltaik-Besitzer aus den Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums Zuschüsse für die Tilgung. Wichtig zu wissen: Je nachdem, wann man den Förderantrag stellt, sinkt der Tilgungszuschuss - und zwar in Halbjahresschritten von 25 auf 10 Prozent. Der Antrag muss gestellt werden, bevor ein Liefer- oder Leistungsvertrag unterschrieben wird.

06.03.2016

Urlauber im Haus

Wenn jemand seine Wohnung untervermieten will, muss er zuerst seinen Vermieter fragen. Ein allgemeines Ja lässt sich aber nicht automatisch als Erlaubnis begreifen, die Unterkunft täglich oder wochenweise wechselnden Touristen zu überlassen. BGH, Az. VIII ZR 210/13

 

Je nach Verbrauch

Vermieter dürfen keine Bruttowarmmiete erheben, in der sie eine Pauschale für Heizung und warmes Wasser einkalkulieren. Diese Kosten für Energie sind nämlich - gemäß der Heizkostenverordnung - verbrauchsabhängig abzurechnen. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für Studentenwohnheime. Ansonsten ist meist die Zahlung einer Kaltmiete plus Nebenkostenvorauszahlung üblich. BGH, Az. VIII ZR 212/05

 

Rad bleibt draußen

Das Treppenhaus wird von so manchem Bewohnern gern als Abstellfläche genutzt. Doch erlaubt ist das oftmals nicht. So stellten Richter fest, im engen Hausflur einer Wohnungseigentumsanlage haben Fahrräder nichts zu suchen - weder die Gefährte von Eigentümern noch von Besuchern. AG Hannover, Az. 71 II 547/05

 

Farbenfrohe Wände

Ob karminrot, azurblau oder pastell - im Prinzip dürfen Mieter ihre Wohnung  streichen, wie sie wollen. Doch bei Auszug müssen sie einen vermietungstauglichen Zustand herstellen. Anderenfalls kann der Vermieter Schadenersatz fordern. So geschah es, als Mieter eine ursprünglich neutral gestaltete Wohnung mit knallbunten Wänden zurückgaben. BGH, Az. VIII ZR 416/12 

28.02.2016

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